Monatsrückblick Juli 2010

•1. August 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Also eigentlich ist ja nicht so viel passiert im abgelaufenem Monat, oder? Hmm mal nachguggen, dächte aber da kann nicht viel gewesen sein, ich mein es ist doch Sommerloch! *nachblätter*

Ok, wir haben einen neuen Bundespräsidenten. Ob das nun von Bedeutung ist, dass es Christian Wulff ist? Ich mein viel machen tut er eh nicht, ok nach Südafrika ist er gedüst, um unserer Mannschaft Medaillen zu überreichen für den 3. Platz, aber sonst? Mal hier mal da, Gesicht in Kamera gehalten wenn neuer Autobahnabschnitt oder neue Schule, mal gewunken vor Bellevue wenn wichtige Staatsmänner vorbeischauen auf dem Weg zur Merkel und mal geanspracht wenn Jahreswechsel ist, dann wünscht er uns ja auch im Namen seiner Frau was feines.

Fussball rollte sich aus am Kap der guten Hoffnung, wo es ja wieder nur der 3. Platz war wie vor 4 Jahren. Kein Sommermärchen reloaded sondern eher neues Image im Ausland. Multikultikick der alle erstaunt, mich eingeschlossen und alle wieder „Schland“ gröhlen ließ. Neue Typen als Helden und dennoch nur der 3. Platz. Dagegen haben ja vorhin die U-20 Mädels den Titel geholt im eigenen Land. In der Fußballhochburg Bielefeld/Bochum zeigte die junge Frauschaft Fussball den Arminia oder VFL nicht können, herrlich! Wo war da eigentlich Paul?

In Bayern darf man bald nicht mehr rauchen, nur noch Weißwurst zuzeln. Wehe dem der da öffentlich zum Glimmstengel greift, der muss dann zu Fuss vom Münchner Hauptbahnhof zum Flughafen, und das in 10 Minuten! Weißbiertrinken darf man wohl noch und Lederhosen und Dirndl tragen auch.

Deutsche Bahn macht den Weg frei für Rettungssanitäter. Man lernte, wenn draußen zu heiß, dann doch lieber mit Auto fahren, das hat wenigstens Fenster zum Öffnen, bei Bahn kann es zu Hitzeschlag kommen weil keiner die Lüftung überprüft. Schuld hatten eh andere und somit wird auch die nächste Verteuerung eher für den Börsengang genutzt statt dem Service!

BP blubbert immer noch, bald haben Mexico und die USA das größte Ölfeld direkt vor dem Haus, kann man also weiterblättern, das blubbert noch im August.

In Duisburg lernte man Großveranstaltung und Duisburg, das passt nicht. Ich geh da nun nicht drauf ein, schlimm genug.

Hmm sonst echt nur Sommerloch, ach nee Mützen-Varieté eröffnete seine Pforten, ja dann doch noch eine Riesenmeldung.

Magischer Thriller

•31. Juli 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Ich kann mich nicht erinnern, wie es war, zum ersten Mal zu sterben. Dafür ist mir lebhaft im Gedächtnis, wie es sich anfühlte, zum zweiten Mal geboren zu werden. Und das war kein Spaß …

Die Dreg-Jägerin Evangeline Stone erwacht im Leichenschauhaus auf einer Bahre. Als sie aufsteht erwacht in ihr eine Panik, wieso ist sie hier? Ihre letzten Erinnerungen sind, dass sie starb und somit wirkt das alles hier mehr als surreal. Doch es kommt noch schlimmer, sie ist nicht mehr sie selbst, sie erwachte im Körper einer Fremden. Das kann nur bedeuten, jemand hat sie wieder zum Leben erweckt und dabei ging gehörig was schief. Dieser Jemand kann nur ihr Handler Wyatt Truman sein, Anführer ihrer ehemals 3-köpfigen Jäger-Triade. Als sie ihn endlich trifft erzählt er ihr von den letzten Geschehnissen. Evangeline, nun als Chalice unterwegs, kam bei ihrem letzten Einsatz um, gefangen genommen von Kobolden und von denen zu Tode gefoltert. Er ließ sie wieder erwecken weil er glaubt, dass sie wichtige Informationen hatte bezüglich eines Bündisses zwischen Vampiren und Kobolden, einem Bündnis in dem die Menschen und alle anderen Völker Opfer wären. Evangeline und Wyatt scheinen jedoch allein mit dieser These dazustehen, denn keiner glaubt ihnen und Evangeline war Ziel der restlichen Triaden, da sie angeblich ihre eigenen Teammitglieder getötet haben soll. Nun gilt es Beweise zu sammeln für dieses Bündniss, Beweise für ihre Unschuld und Beweise, um die größte Gefahr abzuwenden. Dumm nur, dass Evangeline sich an nichts mehr erinnern kann, dumm dass ihr nur 72 Stunden bleiben und dumm das Wyatt für den Wiedererweckungszauber mit seiner Freiheit bezahlte. In 3 Tagen könnte Eve tot sein und die Welt am Rande des Chaos!

Also dieses Buch stand nun schon seit Ende letzten Jahres im Regal, immer schob ich es vor mir her, wand mich eher harter Thrillerkost zu oder leichter Fantasy. Fragt man sich wieso ich das Buch dann überhaupt im Regal stehen hatte. Nun das Cover und die Kurzbeschreibung beim PAN-Verlag machte mich hellhörig, ok der Preis beim Ersteigern war es auch, man nimmt halt mit was man günstig bekommen kann. Die Unterschrift „ein magischer Thriller“ ließ mich dann doch das Buch heraus holen, kurz abgestaubt und ran gemacht. Die ersten Seiten waren ja ganz ok, Auferweckung von den Toten, kesse Heldin usw. doch dann schlich sich ein laues Gefühl ein. Ist dieses Buch vielleicht doch zu wirr für mich? Ich mein eine heutige Welt voller Vampire, Werwesen, Trolle, Elfen, Kobolde usw. halt alles was irgendwie mal in einem Buch erwähnt wurde hier vereint mit Menschen, die von deren Existenz nichts wissen, bis auf die Jäger und ein Feenrat. Das liest sich dann doch sehr phantastisch und wenn dann auch noch Gefühle aufkommen zwischen den beiden Hauptprotagonisten, dann kann es für mich leicht quälend werden weiter zu lesen.

Doch die Gefühlsduselei blieb im Rahmen, zwar gab es oft Stellen, wo mir das Gejammere und Geflenne auf den Keks gingen, aber das wog dann auf mit Action und Gewalt. Blut spritzt reichlich, geflucht wird auch und taffe Sprüche machen auch die Runde. Die Story bleibt bis etwa zur Hälfte im Dunkeln und man rätselt mit über die Hintergründe dieses angeblichen Bündnisses und dem 1. Tod von Evangeline. Zum Ende hin geht alles ganz schnell, fast schon zu schnell und richtig befriedigend ist es eigentlich auch nicht. Kelly Meding präsentierte mir als Leser eine Welt ohne rechte Hintergrundinfos, man soll schlichtweg akzeptieren, dass es diese magischen Wesen alle gibt. Warum, wieso, weshalb? Egal, wird nicht aufgeführt und überbrückt mit Tempo und Gefühl!

Alles in allem war es ein durchschnittlicher Roman, richtiger Thrill kam nicht auf und wenn es noch paar Wochen mehr im Regal gestanden hätte, wär es auch nicht schlimm! Kann man haben, muss man aber nicht. Für Fans von Urban-Fantasy sicherlich einen Blick wert, für Ottonormal-Leser nur eine Randnotiz!

PAN-Verlag zu „In drei Tagen bist du wieder tot“

Muntermacher?

•31. Juli 2010 • 1 Kommentar

Nachtrag zum neuen Axe Duschgel. Die gelbe Version riecht dann doch recht merkwürdig, soll ja himalayanische Minerale enthalten, also bestimmt handgeschöpft von buddhistischen Mönchen, leider ist das nicht so prickelnd. Ob da der Limonenanteil Schuld ist? Die orangene Version enthält brasilianischen Schlamm (?) und Drachenfrucht, riecht auf alle Fälle besser, wobei mir der Schlamm Angst macht. Klärschlamm oder Rückstände von Petrobras? Naja was solls, munterer bin ich dadurch nicht wirklich und Namen kann ich mir auch nicht besser merken! *verdammt*

Warte dann auf neue Versionen mit Gorlebener Heilerde und Zuckerrübenaroma, hellgrün leuchtend und klebend!

Mystery-Freitag

•30. Juli 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Alle Monster sind böse, alles unmenschliche gehört vernichtet, alles was wir für unmöglich halten, was uns Angst macht, all das findet sich wieder in „Sanctuary“!

Der forensische Psychater Dr Will Zimmerman wird zu einem Tatort gerufen, 2 Polizeibeamte sollen bei einer Routineüberprüfung in einem Wohnblock erschossen worden sein. Will, der von allen anderen nur belächelt wird, begibt sich auf Spurensuche und zweifelt an der Theorie, dass die Cops erschossen wurden und auch an der angeblichen Zeugenaussage der Wohnungsbesitzerin. Er glaubt es gäbe noch ein Kind, doch Detective Kavanaugh schenkt dem keine Beachtung. Auf der Straße entdeckt Will dann einen Jungen und folgt ihm, nur um kurz darauf in einer Gasse angefahren zu werden und später im Krankenhaus aufzuwachen. Dort ist auch Kavanaugh und überstellt der Wohnungsbesitzerin einen Mann, den sie als Täter identifiziert, doch Will weiß, dass sie lügt und was verbirgt.

Der Junge selber läuft weiter davon, aus Angst, denn er ist Schuld am Tod der Menschen. Doch er wird verfolgt, zum Schutz für ihn. Will bekommt von der Frau, die ihn angefahren hat ein Angebot sich mit ihr zu treffen. Ihr Name ist Dr Helen Magnus und sie betreibt das Sanctuary, wo sie „Monstern“ ein Zuhause bietet, eine Fluchtstätte, ein Heim, wo man sich um sie kümmert, egal ob Meerjungfrau oder mordendes Etwas, jeder hat ein Recht auf Verständis. Will soll für sie arbeiten, denn Will sei begabt und er glaube an das Unmögliche!

Die Serie selber ist nicht allzu neu, es gibt schon 2 Staffeln und dennoch war es für mich eine Premiere. Die Pilotfolge von knapp 1:30 Stunden galt es zu beschnuppern, nun ja der Dufttest fällt zwiespältig aus. Erstmal sollte man erwähnen, das diese Serie kein reines Mystery ist, eher sowas wie Buffy aus den 90ern, getrimmt fürs 21. Jahrhundert und für Erwachsene. Was man der Serie anmerkt ist ihre Produktion, sie ist nicht schlecht gemacht, nur merkt man halt schnell, dass einiges wenn nich sogar fast alles am Computer generiert wurde. Das sei nicht negativ, nein sicherlich dienlich und macht manchmal einen guten Eindruck, wirkt aber auf Dauer zu künstlich.

Hauptdarstellerin ist Amanda Tapping als Dr Magnus (bekannt aus Star Gate Serie) und ich muss zugeben, sie macht das nicht schlecht. Ich bin kein Star Gate Fan, aber als brünette taffe Monsterjägerin macht sie schon was her. Auch Robin Dunne als Zimmerman spielt seinen Part gut wobei Christopher Heyerdahl den Vogel abschießt. Einmal verkörpert er den Urmenschen, der Dr Magnus zur Hand geht aber am Besten verkörpert er ihren ehemaligen Geliebten John Druitt. Na klingelts? Genau, den angeblichen Jack the Ripper und genau das soll er auch in der Serie sein. Klingt mysteriös und ist es auch, aber spannend.

Insgesamt war der Auftakt kein Reinfall, wenn es nicht allzu sehr abdrifted in unfreiwilligen Klamauk, hat die Serie bei mir einen Platz, egal ob nun digital aufgemotzt oder nicht. Die Thematik scheint zu passen, Monsterjagd quer durchs Beet, mit taffen Frauen und Knarren macht das dann sicherlich Laune.

offizielle Seite zu Sanctuary

SyFy Seite zu Sanctuary

Mystery-Donnerstag

•29. Juli 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Was bringt man mit Neuseeland in Verbindung? Sicherlich Kiwis, Wynton Rufer, Rugby, Drehort für Herr der Ringe usw. Nun vielleicht auch zukünftig mit „The Cult“!

Anwalt Michael Lewis wird von einer Mutter im Supermarkt angeschossen. Er vertrat einen Mann, der angeblich der 14-jährigen Tochter was angetan haben soll, doch er wird frei gesprochen. Beim Einkaufen findet er in einer Zeitschrift einen an ihn adressierten Umschlag, als die Mutter ihn anspricht und fragt, was er wohl tun würde, wenn seine Kinder Opfer wären. Er antwortet, er würde Gerechtigkeit verlangen worauf hin sie ihn anschießt. Er überlebt mit einer Bauchverletzung und nach 3 Wochen im Krankenhaus wird er entlassen. Als er seinen Sohn Nathan im Rehazentrum besuchen will, wo dieser wegen Drogenprobleme drin ist, sagt man ihm, er wäre auf Anordnung von ihm entlassen. Doch Michael hat dies nie bewilligt. Zuhause findet er den Umschlag aus dem Supermarkt, der ein Foto enthält, auf dem seine beiden Söhne zu sehen sind sowie eine Adresse für einen Internetbrowser. Nicht nur Michael erhält so einen Umschlag sondern auch andere Leute in Australien oder England und alle treffen sich gemeinsam in Northland, Neuseeland, wo ihre Angehörigen sein sollen. Alle inmitten Two Gardens, einem Sitz einer Sekte, dem Cult! Für alle ist klar, sie müssen ihre Angehörigen finden und befreien, denn dieser Cult scheint mehr zu sein. Gefährlich, nicht nur für Michael und die Anderen, sondern auch für seine Bewohner!

Die neuseeländische Serie „The Cult“ beginnt zunächst wie eine ganz normale Dramaserie, steigert sich dann aber immer mysterieöser hinein in eine fast schon unheimliche Stimmung. Nicht zuletzt durch das Setting von Two Gardens mitten im neuseeländischen Nirgendwo, dschungelartiges Gelände, weit und kaum bewohnt. Doch die Story an sich ist schon gespenstisch, baut sich zunehmend auf und hinterläßt nach der 1. Folge einen Drang nach mehr. Hauptgrund ist die Sekte, die bedrohlich und undurchsichtig von Anfang an für Spannung und Nervenkitzel sorgt. Vor allem durch die Therapie von Nathan und dem Sektenanführer Edward North, der dem Prototyp eines Sektenführers entsprechen könnte, charmant und immer für ein Wort da.

Der Cast ist ansprechend, wohl eher unbekannt und somit erfrischend. Herausragend dabei Renato Bartolomei als Michael Lewis, der den sorgenden Vater auf Feldzug wunderbar spielt. Die restlichen Rollen sind ebenfalls gut besetzt, wobei nach einer Folge die Messlatte nicht allzu hoch angesetzt werden sollte. Die Serie zeigt, dass auch Produktionen von Down Under Format besitzen können und steht einer US Serie im Nichts nach, man könnte fast schon Vergleiche zu LOST ziehen!

TVNZ Seite zu The Cult

Rückkehr der Helden!

•29. Juli 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Es ist bald soweit, da bin ich mir zu 99,99% sicher! Was? Die Rückkehr der besten Pop-Rock Band aus Deutschland. Wir sind Helden melden sich endlich wieder mit neuem Material. Jene Band, die wohl die „neue deutsche Welle“ losgetreten hat, obwohl sie selber es wohl nicht so sehen. Jene Band in dessen Schatten Juli, Silbermond usw. wuchsen und Teenie-Idole wurden, während Wir sind Helden für junge Erwachsene da waren. Also für Leute wie mich!

Mystery-Mittwoch

•28. Juli 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Na? Habt ihr euch auch schon mal gefragt, wo alle die Dinge hinkommen, die Indiana Jones findet? Also die Teile, die am Ende immer in großen Holzkisten verschwinden, so wie die Bundeslade, streng geheim weggesperrt. Ein Ort dafür könnte Warehouse 13 sein!

Agent Peter Lattimer und Agentin Myka Bering, beide vom Secret Service, sind bei einem Einsatz in einem Washingtoner Museum, wo seltene Kunstgegenstände ausgestellt sind. Zu diesen Abend hat extra der President eingeladen und somit ist die Sicherheitsstufe enorm. Eins der Objekte ist ein aztekischer Blutstein und als beim Vorbereiten ein Mitarbeiter sich an dem Blutstein schneidet, erweckt er damit alte Kräfte. Beim Empfang will er den Presidenten töten, doch Bering kommt dem zuvor und Lattimer ahnte vorweg schon etwas und barg den Stein. Dabei wird er aber von einem Unbekannten überrascht, der den Stein an sich nimmt und wegsperrt (Artie).

Bering wird ausgezeichnet für ihre Arbeit, Lattimer soll einen Drogentest machen, weil mit dem Verschwinden des Blutsteines auch alle Spuren weg sind, die nur er gesehen hat, suspendiert wird er dafür auch noch. Am Abend wird Lattimer dann zu Hause überrascht von einer Mrs. Frederic, die ihm mitteilt, dass er ab sofort ihr untersteht und am Mittag des nächsten Tages an einer vorgegebenen Adresse zu erscheinen hat – Mitten in South Dakota!

Als er dann im Nirgendwo ankommt steht vor ihm ein großes Warenhaus, eher schäbig als wichtig für die nationale Sicherheit, wie Frederic es ausdrückte und als dann auch noch Bering erscheint, mit der selben Story, sind beide erstmal verblüfft. Begrüßt werden sie von Artie Nielsen, der sie hineinführt, in den „Speicher“ Amerikas – Warenhaus 13. Von nun an sollen beide mitarbeiten, Gegenstände aufspüren, einfangen und hier archivieren, Dinge abseits des Normalen, Dinge die gefährlich sein können…

Ja, wieder war eine neue Serie zum Probieren auserkoren, diesmal halt „Warehouse 13″. Allein der Trailer machte mich schon neugierig, denn es schien alles zu haben, was man an guter Fernsehunterhaltung wünscht, also was ich mir wünsche. Mystery in Form von Gegenständen, Phänomenen und Personen, Humor nett eingebaut und schon bin ich eigentlich zufrieden. Dies war hier gegeben. Allein die Tatsache, dass Warenhaus 13 ein so gigantischer Komplex ist, ist schon aufregend genug. Dazu noch Saul Rubinek als Artie, der für alles verantwortlich ist, der die Rolle des leicht wirren Aufpassers brilliant verkörpert, ja schon kann ich mich zurücklehnen und wirklich gut unterhalten werden. Auch Eddie McClintock und Joanne Kelly als Lattimer und Bering sind eine gute Wahl. Lattimer, der fast schon begeistert wirkt von seinem neuen Job und Bering, die sich wünscht ihr Chef würde sofort herkommen und sie persönlich aus diesem Alptraum rausholen, können anfangs gegensätzlicher nicht sein und werden sehr gut gespielt.

Schon die Pilotfolge von knapp 1:30 Stunden weckte Interesse nach mehr. Witzig, spooky, abgedreht und nie langweilig, so soll Mystery heutzutage sein, wenn man es nicht immer toternst nehmen will. Bleibt zu hoffen, dass die Serie es auch in deutsche Stuben schafft, momentan gibt es schon eine 2. Staffel in den USA, also Potenzial ist somit vorhanden!

SyFy Seite zu Warehouse 13

Mystery-Dienstag

•27. Juli 2010 • 1 Kommentar

Happy Town, wo alle zufrieden sind!

Henley Boone bereist die idyllische Kleinstadt Haplin und wird vom Bahnhof abgeholt von Miranda Kirby, die sie zur Pension fährt. Unterwegs erzählt ihr Miranda wie glücklich alle sind in Haplin und man es deshalb einfach nur Happy Town nennt. Nicht zuletzt auch durch die örtliche Großbäckerei, deren Duft die ganze Stadt durchströmt. Die Pensionsleiterin ist die Witwe Dot Meadows, die im Haus noch 4 weitere Witwen beherbergt, sowie Merritt Grieves (gespielt von Sam Neill). Doch Haplin ist nicht nur idyllisch, denn ein alter Schatten beginnt erneut sich über die Stadt zu legen, The Magic Man. Vor 7 Jahren endete eine Serie von 7 vermissten Personen pro Jahr und immer war die Rede vom Magic Man. Sheriff Griffin Conroy und sein Sohn Deputy Tommy Conroy werden zur Eishütte rausgerufen. Dort wurde der örtlich bekannte Jerry Friddle tot aufgefunden, sein Kopf mit einem Loch, durchbohrt von einem Nagel. Schnell macht dies die Runde und Magic Man ist wieder in aller Kopf…

Ahhhhhh, Dienstag und ich mache doch weiter mit meiner Mystery-Woche. Diesmal war es halt die neue Serie von ABC, „Happy Town“. Schon der Trailer machte mich aufmerksam, denn Sam Neill wieder zu sehen ist mir eine Freude. Wenn dann auch noch eine Stadt Happy Town genannt wird und dann alles gar nicht sooo happy ist, dann schaut man sich doch die 1. Folge mal an.
Ich bin soweit vollstens zufrieden, denn es passt alles. Das Setting in Haplin, Dot Meadows Pension mit dem verbotenen 3. Stock, Magic Man als Personifizierung des Mysteriösen und eine klasse Besetzung. Vor allem Sam Neill als Mr. Grieves, der von dem Spuk um den Magic Man getrieben scheint, zwielichtig und dennoch charmant, ein Sam Neill wie ich ihn am liebsten sehe. Auch Lauren German als Henley macht ihre Sache gut, da auch sie ein Geheimnis birgt, was am Ende der Folge präsentiert wird und Appetit macht für mehr. Alles in Allem sehr gut besetzt. Noch erwähnenswert Abraham Benrubi als Barbesitzer Big Dave Duncan, ich seh ihn einfach immer gern!

„Happy Town“ ist defintiv eine Serie zum Dranbleiben, was mir allerdings Sorgen macht, im Web kusieren Gerüchte, die Serie soll eingestellt werden, was ich nach dem Auftakt nicht begrüßen möchte! Hoffentlich kommt mehr als die bisherigen Folgen und hoffentlich schafft die Serie dann auch den Sprung zu uns!

ABC’s Seite zu Happy Town

Mystery-Montag

•26. Juli 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Da hat es mich doch tatsächlich wieder erwischt, dieses Fieber, dieser Wahn, was ich lange nicht kannte oder nicht wahrhaben wollte. Dieses Phänomen, dass wenn ich eine Serie gut finde, mich aufmache weitere Serien auszuloten. Mysteriös, oder? Jaaaa, nach „Persons Unknown“ hat es mich wieder gepackt, Mystery-Fieber!

Willkommen in Haven!

FBI Agentin Audrey Parker (gespielt von der reizenden Emily Rose) wird von ihrem Boss nach Haven (Maine) geschickt, um den entflohenen Häftling Jonas Lester zu finden. Als mitten auf der Straße ein Riss entsteht, entgeht sie nur knapp einem Sturz mit dem Auto von einer Klippe und wird vom örtlichen Detectiv Nathan Wournos gerettet. Der erzählt ihr, dass Jonas Lester tot ist und gemeinsam fahren sie zum Tatort am Strand. Eigentlich sind alle froh das Lester tot ist, doch Parker will wissen warum und glaubt er sei von einer Klippe gestürzt, nur das die Klippe zu weit entfernt ist. Dennoch begeben sich Parker und Wournes hinauf und finden einen Hut und eine Waffe. Der Hut gehört Conrad Brower und die Waffe Duke Crocker, beide in Haven ansässig. Als sie Brower befragen entsteht ein mysteriöser Nebel und Brower ist weg. Wournos meint jedoch Duke wäre das Hauptziel und somit verlaufen die Ermittlungen in 2 Richtungen…

Also diese erste Folge ist ganz nach meinem Geschmack gewesen. Mystery at it’s best! Doch nicht allzu trocken sondern immer mit einer gewissen Spur Witz. Die Serie basiert auf Stephen King’s Roman „The Colorado Kid“, was auch deutlich zu spüren ist. Im Roman gibt es 2 Reporter, Dave Bowie und Vince Teague, die hier zu einem Bruderpaar namens Dave und Vince Teague verschmelzen. Beide machen Agentin Parker aufmerksam auf einen Zeitungsausschnitt um Colorado Kid, auf dessem Foto eine Frau abgebildet ist, die Parker ähnelt.
Das wäre ja schon Stoff genug, doch „Haven“ bietet mehr. Schon im Auftakt gibt es unerklärliche Wetterphänomene, die durch eine Person erzeugt werden (nein ich verrate nicht von wem). Auch die Hintergründe für Parkers Einsatz in Haven scheinen mehr zu sein, ihr Boss spielt da eine Rolle.

Der Cast ist wirklich gut besetzt soweit. Emily Rose ist definitiv eine gute Wahl, nicht nur optisch sondern auch von ihrer Art her. Auch Lucas Bryant alias Nathan Wournos mimt hervorragend, vor allem in Anbetracht das Wournos eine idiopathische sensorische Neuronopathie hat, also der spürt nix, keinen Schmerz, rein gar nichts. Herrlich! Hier passt also echt alles, Setting in der Kleinstadt Haven, die Besetzung, die musikalische Untermalung und der Plot. Bleibt abzuwarten, wann „Haven“ dann den deutschen Markt erobert, ich werde die Serie definitiv im Auge behalten!

Hmm, eigentlich könnte ich diese Woche ja zur Woche der „neuen Mystery Serien“ machen, gestern „Persons Unknown“, heute „Haven“ und morgen? *grübel*

SyFy Seite zu Haven

Persons Unknown

•25. Juli 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Erst kam Akte-X, danach war ich immer gefangen im Mystery-Montag auf Pro7, sah mir jede neue Serie an, die dort angeboten wurde. Nächster richtiger Höhepunkt war LOST und ich war wieder verloren vor dem TV. Dann kam Fringe und Mystery blieb weiterhin mein Lieblingsstoff. Doch nun gilt es den Blick nach vorn zu werfen, neue Gefilde abzustecken, die dann bald im deutschen TV zu sehen sind.

Eine der neuen vielversprechenden Serien dürfte wohl sicherlich „Persons Unknown“ sein von NBC. Hier mal mein Eindruck der ersten Folge…

In einem Hotelzimmer wacht Janet Cooper auf, das letzte an das sie sich erinnert ist, dass sie auf einem Spielplatz entführt wurde auf der Suche nach ihrer Tochter. Das Zimmer ist abgesperrt und an der Decke hängt eine Kamera, in die sie um Hilfe fleht. Als die Tür aufgebrochen wird denkt sie es wären ihre Entführer, doch es ist ein weiteres Opfer, Joe. Zusammen gehen sie in den Flur und nach und nach kommen weitere Leute aus ihren Zimmern, insgesamt 6. Sie schaffen es raus aus dem Hotel und finden sich wieder in einer vollkommen entgeisterten Kleinstadt. Im Sheriff Büro treffen sie auf Opfer Nummer 7 und Joe und Janet beschließen allein aufzubrechen und zu Fuß die Stadt zu verlassen. Am Straßenende angekommen brechen sie bewußtlos zusammen. Auch den Soldaten Graham erwischt es, als er den beiden zur Hilfe kommen will. Die restlichen verschanzen sich im Hotel und am Abend fährt ein Transporter vor und lädt die restlichen 3 wieder bei Bewusstsein ab. Im Transporter befinden sich chinesische Mitarbeiter des örtlichen China-Restaurants, die alle einladen zum Essen. Mittlerweile haben die 7 festgestellt, dass sie alle bionische Implantate tragen, die womöglich Drogen oder Betäubungsmittel aussetzen und sie somit kontrollieren.

Ok, das war nun eigentlich fast schon die gesamte Folge. Ich finde die Serie soweit richtig gut. Die Spannung ist von Anfang an gegeben, kein Wunder, da sie aus der Feder von Christopher McQarrie stammt, der für „Die üblichen Verdächtigen“ schon Oskarehren bekam. Insgesamt hat die Serie eine Ausstrahlung von Big Brother, LOST, SAW und alles getrimmt auf ziemlich beunruhigend. Vom Cast her gibt es soweit auch nichts zu bemäkeln. Alle 7 Opfer sind gut besetzt, wobei Alan Ruck (bekannt aus Chaos City) heraussticht als leicht reizbar, besonders am Ende.

„Persons Unknown“ dürfte sicherlich ein Highlight werden, ich jedenfalls werde dranbleiben, denn gute Mystery ist nie verkehrt!

NBC Seite zu „Persons Unknown“

 
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