Mystery-Montag

Da hat es mich doch tatsächlich wieder erwischt, dieses Fieber, dieser Wahn, was ich lange nicht kannte oder nicht wahrhaben wollte. Dieses Phänomen, dass wenn ich eine Serie gut finde, mich aufmache weitere Serien auszuloten. Mysteriös, oder? Jaaaa, nach “Persons Unknown” hat es mich wieder gepackt, Mystery-Fieber!

Willkommen in Haven!

FBI Agentin Audrey Parker (gespielt von der reizenden Emily Rose) wird von ihrem Boss nach Haven (Maine) geschickt, um den entflohenen Häftling Jonas Lester zu finden. Als mitten auf der Straße ein Riss entsteht, entgeht sie nur knapp einem Sturz mit dem Auto von einer Klippe und wird vom örtlichen Detectiv Nathan Wournos gerettet. Der erzählt ihr, dass Jonas Lester tot ist und gemeinsam fahren sie zum Tatort am Strand. Eigentlich sind alle froh das Lester tot ist, doch Parker will wissen warum und glaubt er sei von einer Klippe gestürzt, nur das die Klippe zu weit entfernt ist. Dennoch begeben sich Parker und Wournes hinauf und finden einen Hut und eine Waffe. Der Hut gehört Conrad Brower und die Waffe Duke Crocker, beide in Haven ansässig. Als sie Brower befragen entsteht ein mysteriöser Nebel und Brower ist weg. Wournos meint jedoch Duke wäre das Hauptziel und somit verlaufen die Ermittlungen in 2 Richtungen…

Also diese erste Folge ist ganz nach meinem Geschmack gewesen. Mystery at it’s best! Doch nicht allzu trocken sondern immer mit einer gewissen Spur Witz. Die Serie basiert auf Stephen King’s Roman “The Colorado Kid”, was auch deutlich zu spüren ist. Im Roman gibt es 2 Reporter, Dave Bowie und Vince Teague, die hier zu einem Bruderpaar namens Dave und Vince Teague verschmelzen. Beide machen Agentin Parker aufmerksam auf einen Zeitungsausschnitt um Colorado Kid, auf dessem Foto eine Frau abgebildet ist, die Parker ähnelt.
Das wäre ja schon Stoff genug, doch “Haven” bietet mehr. Schon im Auftakt gibt es unerklärliche Wetterphänomene, die durch eine Person erzeugt werden (nein ich verrate nicht von wem). Auch die Hintergründe für Parkers Einsatz in Haven scheinen mehr zu sein, ihr Boss spielt da eine Rolle.

Der Cast ist wirklich gut besetzt soweit. Emily Rose ist definitiv eine gute Wahl, nicht nur optisch sondern auch von ihrer Art her. Auch Lucas Bryant alias Nathan Wournos mimt hervorragend, vor allem in Anbetracht das Wournos eine idiopathische sensorische Neuronopathie hat, also der spürt nix, keinen Schmerz, rein gar nichts. Herrlich! Hier passt also echt alles, Setting in der Kleinstadt Haven, die Besetzung, die musikalische Untermalung und der Plot. Bleibt abzuwarten, wann “Haven” dann den deutschen Markt erobert, ich werde die Serie definitiv im Auge behalten!

Hmm, eigentlich könnte ich diese Woche ja zur Woche der “neuen Mystery Serien” machen, gestern “Persons Unknown”, heute “Haven” und morgen? *grübel*

SyFy Seite zu Haven

~ von muetzenvariete am 26. Juli 2010.

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